Leistungen
Alte Leitungen raus, Zählerschrank auf heutigen Stand, ohne die Substanz zu zerstören. Auch in denkmalgeschützten Gebäuden, in denen jeder Schlitz vorher abgestimmt werden muss.
Grundlagen
Die meisten Elektroanlagen in Altbauten sind nicht gefährlich, weil jemand gepfuscht hat, sondern weil sie für eine andere Zeit gebaut wurden. Zwei Stromkreise pro Etage, kein Schutzleiter, keine Fehlerstromschutzschalter, ein Zählerschrank aus den Siebzigern.
Solange nichts passiert, fällt das nicht auf. Auffällig wird es, wenn eine Wärmepumpe, eine Wallbox oder ein Durchlauferhitzer dazukommt und der Hausanschluss das nicht mehr trägt. Dann ist die Elektrik plötzlich der Engpass für das ganze Projekt.
Im Bestand ist der schwierige Teil nicht die Technik, sondern der Weg. Wo darf geschlitzt werden, was hält die Wand aus, wie kommt die Leitung in das Obergeschoss, ohne die Stuckdecke zu öffnen. Genau darauf legen wir die Planung an, nicht auf den schnellsten Weg.
„Im Altbau ist nicht die neue Leitung die Kunst, sondern der Weg dorthin.“
Anwendungen
Alle Leitungen neu, neue Verteilung, neue Stromkreise. In einem Zug bei entkerntem Objekt oder abschnittsweise, wenn weiter gewohnt wird.
Der häufigste Einzelauftrag. Neuer Zählerplatz nach aktueller Norm, Fehlerstromschutz, Überspannungsschutz und Platz für alles, was noch kommt.
Leitungsführung, die mit dem Denkmalamt abgestimmt ist. Wo nicht geschlitzt werden darf, arbeiten wir mit Bestandshohlräumen, Sockelkanälen und Aufputzsystemen in passender Optik.
Einzelne Einheit sanieren, ohne das ganze Haus stillzulegen. Wir planen die Abschnitte so, dass Sie nie länger als nötig ohne Strom sind.
Klassische Nullung und alte Stoffleitungen werden ersetzt. Das ist kein Komfortthema, sondern der Punkt, an dem es um Sicherheit geht.
Prüfung des Hausanschlusses, neue Zuleitung, Absicherung und Anmeldung. Ohne das steht die Wärmepumpe im Keller und läuft nicht.
Was der Hausanschluss im Bestand hergibt, klären wir vorher. Danach wissen Sie, ob eine Wallbox ohne Umbau möglich ist oder was dafür nötig wäre.
Getrennte Zählerplätze, Allgemeinstrom, Treppenhaus und Keller. Abgestimmt mit der Hausverwaltung und den Mietern.
Wenn Sie ein Objekt gekauft haben und wissen wollen, was auf Sie zukommt: Wir sehen uns die Anlage an und sagen Ihnen, was nötig ist und was warten kann.
Erfahrungen
„Kernsanierung im Altbau, mitten in der Altstadt. Es wurde vorher mit dem Denkmalamt abgestimmt, wo überhaupt geschlitzt werden darf. Das hätte sonst richtig Ärger gegeben, und wir hätten es selbst nicht auf dem Schirm gehabt.“
„Wir haben während der Sanierung im Haus gewohnt. Es war nie länger als einen halben Tag ohne Strom, und wir wussten immer vorher, wann.“
„Der alte Zählerschrank war von 1974. Der neue hat Platz für Wallbox und Wärmepumpe, obwohl beides noch gar nicht da ist.“
[PLATZHALTER: durch echte Kundenstimmen ersetzen.]
Ablauf
Wir sehen uns die Anlage an: Zählerschrank, Leitungswege, Zustand der Substanz. Danach wissen Sie, was sicherheitsrelevant ist und was Komfort wäre.
Bei geschützten Gebäuden klären wir die Leitungsführung mit Ihnen und, wo nötig, mit dem Denkmalamt, bevor wir kalkulieren.
Sie bekommen ein Angebot, das sich in Abschnitte teilen lässt. So können Sie entscheiden, was sofort gemacht wird und was in einem zweiten Schritt folgt.
In den meisten Fällen beginnt die Sanierung an der Verteilung. Danach ist die Anlage sicher, auch wenn die restlichen Abschnitte noch offen sind.
Etage für Etage oder Wohnung für Wohnung. Wir sagen Ihnen jeden Abschnitt vorher an, damit Sie planen können.
Nach jedem Abschnitt Messprotokoll und aktualisierter Verteilerplan. Am Ende haben Sie eine vollständig dokumentierte Anlage.
Weitere Leistungen
Die komplette Elektrik vom Hausanschluss bis zur letzten Steckdose.
Licht, Beschattung, Heizung und Zutritt auf einem System statt in fünf Apps.
Wo welcher Auslass sitzt, entscheidet über das Ergebnis.
Von der einzelnen Wallbox am Einfamilienhaus bis zur Tiefgarage mit Lastmanagement und Abrechnung.
Verteilungen, Netzwerk- und Sicherheitstechnik, Erweiterungen im laufenden Betrieb und wiederkehrende Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3.
In den meisten Fällen ja. Wir arbeiten dann abschnittsweise und sagen Ihnen vorher an, wann welcher Bereich ohne Strom ist. Länger als einen halben Tag am Stück ist selten nötig, und über Nacht ist immer alles wieder in Betrieb.
Ja, wir haben Erfahrung damit. Der Unterschied liegt in der Leitungsführung: Wo nicht geschlitzt werden darf, arbeiten wir mit vorhandenen Hohlräumen, Sockelkanälen oder Aufputzsystemen, die zur Optik passen. Was zulässig ist, klären wir vorher mit Ihnen und der Behörde.
Oft reicht ein Teil. Sicherheitsrelevant sind vor allem der Zählerschrank, fehlender Fehlerstromschutz und Leitungen ohne Schutzleiter. Alles andere ist eine Frage von Komfort und Zeitpunkt. Wir sagen Ihnen ehrlich, was in welche Kategorie fällt.
Bei einer Wohnung meist ein bis zwei Wochen, bei einem ganzen Haus mit Zählerschrank deutlich länger. Entscheidend ist, ob bewohnt saniert wird. Nach der Begehung nennen wir Ihnen einen konkreten Zeitraum.
Das prüfen wir vorher, und zwar bevor Sie die Wärmepumpe bestellen. Falls er nicht reicht, klären wir die Verstärkung mit dem Netzbetreiber. Das ist einer der häufigsten Gründe, warum Sanierungsprojekte stocken.
Das hängt von der Anzahl der Zählerplätze, dem vorhandenen Platz und davon ab, ob die Zuleitung mit erneuert werden muss. Nach der Begehung bekommen Sie einen Festpreis mit allen Positionen einzeln.
Region Bodensee
Wir arbeiten bewusst regional, rund um Konstanz am See. Von Singen und Radolfzell über die Reichenau bis Meersburg, Überlingen und rüber nach Kreuzlingen. Kurze Wege, damit wir da sind, wenn es zählt.
[Straße und Hausnummer]
78462 Konstanz
Ob Kernsanierung, einzelne Wohnung oder nur der Zählerschrank. Wir sehen uns die Anlage an und sagen Ihnen, was nötig ist und was warten kann.